Zyklusstörungen

Der weibliche Zyklus ist ein sehr ausgeklügeltes biologisches Geschehen. Da hier viele Akteure perfekt auf einander abgestimmt zusammenspielen, lässt es sich leicht vorstellen, dass hier auch Probleme und Störungen auftreten können.
Hinter Blutungsstörungen können organische Ursachen, wie z.B. Myome oder Polypen, oder hormonelle Dysbalancen, ferner Stoffwechselstörungen, wie z.B. Insulinstoffwechselstörungen oder eine Schilddrüsenunterfunktion, oder auch Probleme mit der Blutgerinnung stecken. Aber auch Einflussfaktoren, wie Klimaumstellungen, Reisen, Gewichtsveränderungen und Schlafstörungen sowie Stress – um nur einige zu nennen – können den weiblichen Zyklus durcheinander bringen.
Insbesondere die hormonellen Umstellungen im Rahmen der Wechseljahre kündigen sich typischerweise mit Veränderungen im Zyklusgeschehen an.
Um die Zyklus- bzw. Blutungsstörungen gezielt behandeln zu können, müssen die Ursachen zunächst einmal geklärt werden, danach richten sich dann die möglichen Behandlungsoptionen. Diese reichen von Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, über medikamentöse Ansätze mit pflanzlichen oder ggf. hormonellen Präparaten bis hin zu interventionellen und operativen Eingriffen (z.B. bei Myomen als Blutungsursache). Bei gleichzeitigem Kontrazeptionswunsch können auch kombinierte und östrogenfreie orale Kontrazeptiva oder Hormonspiralen sehr hilfreich sein.

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