Krebsvorsorge
(Vorsorgeuntersuchung)

Im Rahmen der Krebsfrüherkennung werden ab dem 20. Lebensjahr das äußere Genitale, die Vagina und der äußere Muttermund auf Veränderungen hin untersucht. Es werden zusätzlich Zellabstriche (Pap-Abstrich) vom äußeren Muttermund und vom Gebärmutterhals zur Früherkennung einer Gebärmutterhalskrebserkrankung bzw. deren Vorstufe durchgeführt.

Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) wird durch eine Infektion mit dem Humanen Papilloma Virus verursacht. Circa 15 Subtypen sind in der Lage, Zellveränderungen (Dysplasien) hervorzurufen, die sich zu Krebs und Krebs-Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs, Krebs der Scheide (Vaginalkarzinom) und der Schamlippen (Vulvakarzinom) entwickeln können.

Die Infektion mit HPV ist sehr weit verbreitet, so dass bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr ein hohes Ansteckungsrisiko besteht. In 90 Prozent aller Infektionen ist das Immunsystem in der Lage, das Virus zu eliminieren. In einigen, wenigen Fällen führt die Infektion zu Zellveränderungen (Dysplasien), die eine besondere Aufmerksamkeit erfordern. Mit einer sogenannten Kolposkopie kann man Auffälligkeiten am Gebärmutterhals, der Scheider oder dem äußeren Genitale – im wahrsten Sinne des Wortes – genauer „unter die Lupe“ nehmen und ggf. eine weiterführende individuelle Behandlung festlegen.

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